Zwei nackte Männer, ein Teppich und ein Gespräch über Blut – das sind die Bestandteile dieser Choreografie. Es geht aber nicht um Medizinisches, wie der an ein alternatives Verfahren der Blutuntersuchung angelehnte Titel vermuten liesse. Blut dient vielmehr als Metapher für das Lebendigsein. Im Wechsel zwischen Finsternis und diffusem, bisweilen bedrohlichem Licht werfen die Tänzer einen mikroskopisch genauen Blick auf das menschliche Leben und nähern sich dialogisch dem inneren und äusseren Selbst. Unheimliches ist genauso präsent wie Tröstliches. Spätestens wenn der auf PJ Harveys «The Slow Drug» basierende Song einsetzt, entfaltet die Performance ihre hypnotisch-flirrende Atmosphäre.

Biografie

Jefta van Dinther gilt als Meister dunkler Geheimnisse. Er beschäftigt sich mit Themen rund um das Sichtbare, das Unsichtbare oder das Unheimliche und verbindet diese stets mit der Frage, was es bedeutet, menschlich zu sein. Seine Arbeiten folgen einem rigorosen körperlichen Ansatz, in dem der Körper das Hauptelement bleibt, sich aber eng mit Licht, Material und Musik zusammenfügt.


Allgemeine Maskenpflicht. Zutritt nur mit Covid-Zertifikat (Schweizer Covid-Zertifikat oder Digital Covid Certificate der EU/EFTA) und amtlichem Ausweis (ID, Pass, Fahrausweis). Weitere Informationen hier.

Choreography and direction: Jeftavan Dinther. Created with and
performed by: Juan Pablo Camara and Roger Sala Reyner. Lighting
design: Minna Tiikkainen. Scenography: Cristina Nyffeler. Sound design: David Kiers. Songs: Based on the tracks The Slow
Drug and Horses in my Dreams by PJ Harvey. Text: Jefta van Dinther, Juan Pablo Camara and Roger Sala Reyner. Assistant
choreographer: Thiago Granato. Artistic advice: Gabriel Smeets and
Felix Bethge. Technical coordination: Bennert Vancottem. Sound
technician: Janis Klinkhammer. Art Direction: Martin Falck

Dark Field Analysis is a production by Jefta van Dinther
Manager: Emelie Bergbohm.
Production management: Annie Schachtel.
Touring management: Alexandra Campbell.
Distribution: Key Performance.
Administration: Interim kultur AB (svb).
Co-production: Tanz im August / HAU Hebbel am Ufer Berlin, Tanzquartier Vienna, Sadler’s Wells London, PACT Zollverein Essen, Centro Cultural Vila Flor Guimaraes and Dansens Hus Oslo. Funded by: Swedish Arts Council, City of Stockholm and the NATIONALES PERFORMANCE NETZ (NPN) Co production Fund for Dance, which is funded by the Federal Government Commissioner for Culture and the Media on the basis of a decision by the German Bundestag.

Supported by: O Espaço do Tempo Montemor-o-Novo, BUDA Kortrijk and The Swedish National Touring Theatre.

Photos: Ben Mergelsberg