Vanishing Twin (UK)

Da, wo komisch und kosmisch sich berühren, entfaltet sich das retro-futuristische Pop-Universum der multinationalen Londoner Kombo Vanishing Twin. Retro, weil inspiriert durch cineastische und klangliche Elemente der 1970er-Jahre sowie durch die Soundwelten der britischen Bands Broadcast und Stereolab; futuristisch, weil durchzogen von einer ungehörten, psychedelischen Geräuschlandschaft, die sich wie ein Band durch die Veröffentlichungen zieht. Die stoisch ruhige Stimme von Frontfrau Cathy Lucas erzählt derweil von kindlichen Weisheiten, der Langweile von Wahrheiten oder von verschluckten Zwillingen.

Pan Daijing (CHN)

Die Performance- und Klangkünstlerin aus Guiyang, China, lebt in Berlin, wo sie 2018 ihr Debütalbum «Lack» auf dem namhaften Label PAN veröffentlichte. Mit ihren Performances wirkte Pan Daijing bereits im Tate Modern oder im Haus der Kulturen in Berlin. Fragmente aus Noise, Drone, Ambient, und Industrial-Techno bilden dabei das Fundament ihrer Musik, die wie ein surreal-psychedelisches Hörspiel daherkommt und als performatives Live-Erlebnis noch zusätzlich intensiviert wird. Eine gewisse Rauheit sowie Unmittelbarkeit durchziehen Pan Daijings Werk – als würde sich das Innenleben zensurlos und beinah theatralisch nach Aussen stülpen.

Bendik Giske (NO)

Bendik Giske ist ein norwegischer Saxofonist, Klangkünstler und Queer-Aktivist, dessen musikalisches Schaffen stark von Körperlichkeit und Ausdauer geprägt ist. Obwohl seine physische Präsenz auf der Bühne so ziemlich das Gegenteil des kraftstrotzenden, muskelbepackten, sich physisch an die Grenzen blasenden kanadischen Saxofonisten Colin Stetson ist, bedient er sich einer ähnlichen Technik. Mittels Zirkularatmung und der Fähigkeit, mehrstimmige Töne zu erzeugen, erschafft er ein Klangbild, dem man vermeintlich anzuhören glaubt, dass Elektronik und Effektgeräte mit im Spiel seien. Bendik Giskes originäre Musik liegt an der Schnittstelle von Minimal Jazz und abstrakter, akustisch gespielter Clubmusik. Und all das nur mit Metall, Atem und Muskeln.

Aïsha Devi (CH)

Die klassisch geschulte Sopran-Stimme der Genferin mit tibetischen Wurzeln ist ihr markantestes Ausdrucksmittel. Rundherum pocht und sticht der Beat hin zu einer transzendenten Ästhetik und gleichsam einer höchst körperlichen Hörerfahrung. Aïsha Devis kreativer Zugang ist stets spirituell geprägt – meditative Techniken durchziehen den Produktionsprozess und inspirieren ihre Live-Präsenz. Viel metaphysische Neugier, Ritual sowie heilende Frequenzen fliessen hier in einen einzigartigen, rebellischen Clubsound.

Für diese Veranstaltung ist die Angabe von Kontaktdaten obligatorisch. Bitte registriert euch mit einem Mobiltelefon via https://app.corona-buck.ch
Ohne Registration & amtl. Ausweis (Ausweispflicht) können wir keinen Einlass gewähren.

Wir empfehlen dringend Schutzmasken & Swiss Covid-App für diese Veranstaltung. Masken sind am Eingang erhältlich.
Die Sicherheitsabstände können unterschritten werden. Teilnahme geschieht auf eigene Gefahr. Bitte vermeiden sie Körperkontakt ausserhalb der eigenen Gästegruppe.

Im Falle von bestätigen Corona-Fällen im Rahmen dieser Veranstaltung kann allen Besuchenden Quarantäne verordnet werden.