Zum Inhalt springen

Tickets

Tickets 25.- / 30.- / 40.-
Preiskategorie frei wählbar
Kulturlegi: 15.- (nur Abendkasse)
Weitere Ticketinfos (U18, Kultur-GA, Rollstuhlplätze)
Menschen mit Rollstuhl
20:00 Türöffnung / DJ Set (tbc)
21:00 Bendik Giske
22:00 Chuquimamani-Condori
23:00 DJ Set (tbc)
Das künstlerische Schaffen des norwegischen Saxophonisten Bendik Giske ist geprägt von der Auseinandersetzung mit queerer Körperlichkeit, Verletzlichkeit und Ausdauer, die er durch das Instrument zum Ausdruck bringt. Wunderbar bizarr ist die Klangwelt auf Chuquimamani-Condoris Ende 2023 veröffentlichtem Album «DJ E». Darin verwischt der*die Künstler*in die Grenze zwischen Folk und Clubmusik derart, bis die beiden nicht mehr zu unterscheiden sind.

Bendik Giske

Nachdem Bendik Giske 2021 im Rahmen von Caterina Barbieris Light Years Show am Saint Ghetto Festival präsent war, kehrt der in Berlin lebende Saxophonist mit seinem aktuellen, selbstbetitelten Album in die Dampfzentrale Bern zurück. Bendik Giske kommt um einiges roher, minimalistischer und weniger melodiös daher als die beiden Vorgänger Cracks (2021) und Surrender (2019), was unter anderem auch der produktionellen Arbeit der Londoner Musikerin Beatrice Dillon zu verdanken ist. Der Fokus liegt dabei vermehrt auf dem Rhytmus und verschiedenen klanglichen Mustern sowie der hörbaren Körperlichkeit. Die Zirkuläratmung, eine Atemtechnik, bei der Pausen vermieden werden, um so einen steten Tonfluss zu erzeugen, bleibt dabei ein zentrales Element in Giskes musikalischem Ausdruck. Giske wird live von der Lichtkünstlerin Theresa Baumgartner sowie dem Soundkünstler Wouter Jaspers begleitet.

Chuquimamani-Condori

Chuquimamani-Condori – vielen bekannt als Elysia Crampton – ist der Aymara-Name der*des in Kalifornien lebenden Künstler*in, der*die dem Volk der Grossenen Pakajaqi angehört, das derzeit von den Staaten Bolivien, Chile und Argentinien besetzt ist. Der*die Musiker*in und Lyriker*in hat schon immer Dissonanz und Einheit in einer Weise ausgeglichen, wie es nur wenige andere können. Auf dem im November 2023 selbstveröffentlichten Album DJ E hat der*die Künstlerin diese Formel nahezu perfektioniert. Das mag der Grund sein, warum Fans im Internet immer wieder Begriffe wie «lichtspendend», «lebensbejahend» und «kathartisch» verwenden, um darüber zu sprechen.

Diese höchst euphorische, wunderbar bizarre und dichte Klangwand setzt sich aus Flöten, Synthesizern, Powerchords, einem ganzes Soundboard voller DJ-Drops und sogar, wie in den Bandcamp-Linernotes erwähnt, dem Geräusch einer echten Kreissäge zusammen.

An den Seitenanfang springen