Eine Liebe endet in der Tragödie: Antigone, aus in­zestuöser Familie stammend, setzt sich über das Verbot des Königs hinweg und beerdigt ihren Bruder. Die Geschwisterliebe und ihr Gewissen gegenüber dem Willen der Götter bezahlt sie mit einer drakoni­schen Strafe, was letztlich in ihrem Suizid mündet. Während Antigone Verbote übergeht, bricht Trajal Harrell mit Gesetzen im Tanz. In seiner Version der griechischen Tragödie führt er das subkulturelle Voguing und den postmodernen Tanz zusammen. Der Eröffnungsabend von Tanz in Bern verspricht schillernde Extravaganz, zarte Brillanz und schwüles Pathos.

Der New Yorker Choreograf und Tänzer Trajal Harrell ist ein inter­national angesehener Künstler. Seine Performanceserien, die nach Altersstufen und Konfektionsgrössen geordnet sind, beleuchten aktuelle Themen rund um Geschlecht, Se­xualität oder Klasse.

Credits

Choreografie: Trajal Harrell. Tänzer*innen: Trajal Harrell, Thibault Lac, Stephen Thompson, Ondrej Vidlar. Bühnenbild: Erik Flatmo. Lichtdesign: Jan Maertens. Sounddesign: Robin Meier & Trajal Harrell. Lichttechnik: Sylvaine Rausa. Technische Leitung: Alex Symes, Bob Bellerue. Dramaturgie: Gérard Mayen. Tourmanagement: Felicitas Willems. Produktion: Causecélèbre asbl. Company Manager: Jean Stephan Kiss. Diffusion and Distribution: Art Happens. Koproduktion: New York Live Arts, CNDC Angers, CCN Belfort, HAU Hebbel am Ufer. Residenz-Unterstützung: wpZimmer Antwerp, Workspace Brussels, Pact Zollverein – Essen, Dansens Hus Stockholm.

Foundation support has been provided by The Jerome Foundation, The Multi-Arts Production Fund, and the Joyce Mertz-Gilmore Foundation with Major Support received from The Alfred Meyer Foundation.