Rotierende Körper, Schreie, Achterbahn-Attraktionen und akustische Loopings verwandeln die Bühne in eine Welt voller Blinken und Blinzeln. Lea Moro untersucht in «FUN!» die Anatomie von Vergnügungsparks und fragt nach den physischen Formen von Spass.

«Die Zutaten für Lea Moros Choreografien liessen sich verkürzt auf folgende Formel bringen: opulente Musik, unmögliche Aufgaben und Anleihen bei kanonischen Werken oder Genres. Die Fallhöhe könnte kaum grösser sein, aber das Unterfangen gelingt, weil Lea Moro bei der Arbeit analytische Sorgfalt walten lässt und nicht vor Brückenschlägen in Populär- oder Alltagskultur zurückschreckt.»

Pirkko Husemann
Katalog Tanzplattform Deutschland 2016

 

Choreografie, Konzept, Performance: Lea Moro. Performance, Co-Choreografie: Dani Brown, Micha Goldberg, Andrius Mulokas, Emma Tricard. Sounddesign, Musik, Performance: Jana Sotzko. Dramaturgie: Maja Zimmermann. Kostüm- und Bühnenbild: Mascha Mihoa Bischoff. Lichtdesign: Annegret Schalke. Choreografische Assistenz: Zelda Wenner. Dramaturgische Beratung: Anne-Mareike Hess. Kostüm, Bühne Assistenz: Rebekka Grimm, Felix Hahn. Grafikdesign: Vincenzo Fagnani. Technische Leitung, Licht: Claire Terrien. Produktion Schweiz: Rabea Grand. Produktion Deutschland: Marie Schmieder, Linda Sepp. Distribution: Key Performance.

Foto: Nelly Rodriguez.

 

FUN! ist eine Produktion von Lea Moro in Koproduktion mit Tanz im August / HAU Hebbel am Ufer (Berlin), Tanzhaus Zürich, Südpol Luzern, Kaserne Basel, Dampfzentrale Bern, Arsenic I Centre d’art scénique contemporain Lausanne, im Rahmen des Veranstalterfonds / Reso Tanznetzwerk Schweiz.

 

Unterstützt von Pro Helvetia und Pact Zollverein, fabrik Potsdam, Théâtre de Nîmes – Scène conventionnée pour la danse contemporaine, Centre de Développement Chorégraphique Uzès danse. Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Stadt Zürich Kultur, Kanton Zürich – Fachstelle Kultur, NATIONALES PERFROMANCE NETZWERK im Rahmen der Koproduktionsförderung Tanz aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Pro Helvetia – Schweizer Kulturstiftung und Fondation Nestlé pour l’Art. Mit Unterstützung durch ÉTAPE DANSE, eine Initiative des Institut Français Deutschland / Bureau du Théâtre et de la Danse und der fabrik Potsdam, gefördert durch das französische Ministerium für Kultur und Kommunikation / DGCA und die Landeshauptstadt Potsdam.

 

Mit Dank an SOPHIENSÆLE. Die Gastspiele in der Schweiz werden durch das Migros-Kulturprozent und die Stanley Thomas Johnson Stiftung gefördert