Die Schauspielerin und Tänzerin Teresa Vittucci lässt in ihren Arbeiten den weiblichen Körper jenseits von Klischees und Zuschreibungen sichtbar werden. In ihren inter- und transdisziplinären sowie transmedialen Auftritten verkörpert sie viele Geschlechtsidentitäten und hinterfragt die Zuschreibungen zu sogenannten behinderten oder nichtbehinderten Körpern. In ihrem Solo «All Eyes on» befasst sich Vittucci mit Konventionen des Sehens und Gesehenwerdens und den darin eingeschriebenen Machtverhältnissen.

Teresa Vittucci

Teresa Vittucci lebt in Zürich und ist Choreografin und Tänzerin. Sie absolvierte das Konservatorium in Wien, die Ailey School, die Salzburg ExperimentalAcademy of Dance (SEAD) sowie die Hochschule der Künste Bern. Sie arbeitete unter anderem zusammen mit Nils Amadeus Lange, Marie Caroline Hominal, Simone Aughterlony, Trajal Harrell, Audrey Cavelius, Claire Vivianne Sobottke und Michael Turinsky. 2014/2015 war sie am Staatstheater Mainz und erhielt verschiedene Stipendien, darunter das danceWEB Stipendium (ImPulsTanz), das Auslandsstipendium des Österreichischen Kulturministeriums (BKA), das STARTstipendium des BKA und eine TURBOresidency am ImpulsTanz 2014 (Mentoren Meg Stuart & Miguel Guiterrez). Teresas Arbeiten «U BETTA CRY» (Tanzhaus 2013), «LUNCHTIM»E (brut Wien 2015) und «ALL EYES ON» (zürich moves! 2017) wurden unter anderem bei den Swiss Dance Days, imagetanz, zürich moves!, Zürich Tanzt und tanz ist, bei Les Urbaines und bei dem Impulse Theaterfestival gezeigt.

Credits

Konzept und Performance: Teresa Vittucci. Dramaturgische Beratung: Simone Aughterlony & Marc Streit. Szenografie: Jasmin Wiesli. Licht: Benjamin Hauser. Technische Direktion: Lukas Sander. Video & technischer Support: Alper Yagcioglu. Produktionsleitung: Elena Conradt. Produktion: OH DEAR Zürich. Koproduktion: Tanzhaus Zürich.

Mit freundlicher Unterstützung von: Stadt Zürich Kultur, Kanton Zürich Fachstelle Kultur, Fondation Néstle pour l’Art, Ernst Göhner Stifutung, Grand Studio Brussels, Südpol Luzern, zurich moves!, Les Urbaines Lausanne.