Bei «trial & error» testen Choreograf*innen ihre Arbeiten vor einem Publikum. Im Vordergrund stehen der Versuch und das Scheitern. Die gezeigten Arbeiten dauern nicht länger als 20 Minuten und kommen mit minimalen technischen Anforderungen aus. Sie können fertige Werke sein, Ansätze von abendfüllenden Produktionen oder eigene Versuchsanordnungen.

ROTES VELO: KINDERAUGEN - ein Familienstück

trial&error_Hella Immler_DZ_©Stefan Klinger_Header.

Mit dem Familienstück KINDERAUGEN lädt die ROTES VELO Kompanie Kinder, sowie Erwachsene zu einer Performance voller Fantasie ein.

Ein verlorener Junge, jetzt ein alter Mann, lebt tief in einer Höhle, umgeben von vielen Gegenständen. Eines Tages stolpert ein junges Mädchen über sein Reich. Sie sieht seine Fantasiewelt voller phantastischer Kreationen und ist verzaubert von seiner jugendlichen Vorstellungskraft und seinem Erfindergeist. Das ungleichen Paar tauscht Geschichten aus, unternimmt eine Reise durch Erinnerungen an die Vergangenheit und schwelgt in Wünschen für die Zukunft. Mit Hilfe der Vorstellungskraft beginnen die beiden Freunde, das Geheimnis der Höhle zu entdecken und herauszufinden, wie sie wieder in eine fast vergessene Welt zurückkehren können.

Doch dieses Universum, das die beiden erschaffen, ist nur die Hälfte des Bildes, der Rest des Bildes entsteht durch die Phantasie eines jeden einzelnen im Raum – unabhängig vom Alter.

Ein Märchen ohne Feen.

Vera Stierli: Bitte nimm Platz (Aus dem Stück Meeting Another)

Trial & error Vera Stierli ©Joël Strübi_DSC05309

Diese «Slow Intervention» ist eine Reihe von Instruktionen designt für die/den Einzelne:n, um ein geteiltes persönliches Event zu erleben. Es ist eine Einladung zu verlangsamen und dem Körper, Klang und Bewegung zu zuhören – inspiriert von der menschlichen Begegnung, der Begegnung des Anderen und des Unbekannten. Durch diese Arbeit kann das Publikum neue Methoden entdecken, um live Tanz Kunst zu erleben.

Rebekka Bangerter: Community - ein Reenactment

trial & error Rebekka Bangerter

ROTES VELO
Künstlerische Leitung: Exequiel Barreras, Jack Widdowson
Performance: Hans Guggenheim, Hella Immler
Musik: Raoul Alain Nagel
Bühnen: Emilio H. Díaz Abregú
Produktionsleitung: Hella Immler
Fotos: Stefan Klinger

Vera Stierli: Bitte nimm Platz
von: Kate Haughton und Vera Ilona Stierli
mit: Joana Hermes, Hasan Nakhleh, Vera Ilona Stierli, Kate Haughton
Fotos: Joël Strübi
Gefördert von: Kultur Stadt Bern, Swisslos Kultur Kanton Bern, Burgergemeinde Bern, Schweizerische Interpretenstiftung SIS, GVB Kulturstiftung, Gesellschaft zu Ober-Gerwen, DLR Arts Office
Dank an: PanArt, Dance Ireland

Rebekka Bangerter
Konzept und Performance: Rebekka Bangerter
Oeil Exterieur: Theresa Künz