trial & error

ist eine Plattform für lokale Choreografie
ist für choreografische Kurzstücke
ist das Bespielen aller möglichen Bühnen der Dampfzentrale Bern
ist für junge bis erfahrene Künstler*innen und alle dazwischen
ist Versuch und Scheitern

Die Plattform für kühne Choreografie der Dampfzentrale Bern bietet die Möglichkeit, Tanz- & Performance-Kurzstücke auszuprobieren. Egal ob das Stück schon fertig ist oder sich noch in der Konzeptphase befindet: Es geht um den Prozess des Suchens und Ausprobierens.

 

Tanzkompanie Caméléon Danse: désir

Jede*r von uns kennt das Gefühl eines starken Begehrens nach einem Zustand, einem Gegenstand oder einem Menschen. Dieses Gefühl kann unser Denken, Fühlen und Handeln stark beeinflussen – zum Guten oder zum Schlechten. Denn oft trennt nur ein schmaler Grat Genuss, Freude, Ekstase vor dem Verbrennen, Schaden oder Verletzen.
Caméléon Danse stellt das Gefühl des Verlangens tänzerisch dar. Als Symbol dieses starken emotionalen Zustandes dient ihnen das Licht. Insektenartige Wesen befinden sich im Spannungsfeld von Anziehung und dem Versuch, sich nicht zu verbrennen.

Cie. Iglu - danse, objet et plus: Appartement 325

Drei Figuren treffen sich und suchen mit nichts als ihrer Behausung einen Platz zum Bleiben. Dabei erleben sie grosse Gefühle, unerhörte Mittelmässigkeit und kleine Katastrophen.
Appartement ist ein Stück über das Daheimsein und über das Alleinsein. Und es ist ein Stück über das Draussensein. Somit ist es auch ein Stück über das Sein mit anderen. Gemeinsam und doch alleine verfolgen die drei Figuren des Stücks ein Ziel – nämlich das zu tun, was sie schon immer tun wollten.

Maximilian Hanisch: The Fog

Destroy all photographs you have access to. This includes family volumes of photographs that family members have. Your family members may or may not be supportive and hand over all of their photographs of you depending upon your situation. Your family could be forced to support your opposition through threat of law or through physical violence. If you destroy all photographs of you, they can’t be shown around gas stations and quick food stops.

Rena Brandenberger: Mary Wigmans Hexentanz – eine Auseinandersetzung

«Ohne Ekstase kein Tanz – ohne Form kein Tanz». Auf den Spuren einer schillernden Pionierin in der Tanzgeschichte, setzt sich Rena Brandenberger in einem dreiteiligen Reenactment mit Mary Wigmans Hexentanz auseinander – um in der Kopie, die Essenz zu suchen und anschliessend die eigene Identität darin zu finden.

 

Fotocredits: Yves Klein, Leap into the Void, (IMMA 21) October 1960 5, rue Gentil-Bernard, Fontenay-aux-Roses Artistic action by Yves Klein: © The Estate of Yves Klein, ADAGP, Paris / ProLitteris, Zürich, 2018 Photograph: Shunk-Kender © J. Paul Getty Trust. Getty Research Institute, Los Angeles (2014.R.20)

Caméléon Danse: Tanz: Rahel Kissling, Anja Leber, Annick Uldry, Sabrina Jud. Choreografie: Sabrina Jud. Licht: Daniel Tschanz. Künstlerische und administrative Leitung Caméléon Danse: Annick Uldry, Sabrina Jud, Philipp Mäder. Dank an:  Anneli Binder (dramaturgische Beratung), Irene Moffa (dramaturgische Beratung), Anne Kersting (Coaching).

Cie Iglu: Tänzer*innen: Marion Allon, Maja Brönnimann, Emanuel Ruefenacht. Beratung und Bühnenbild: Markus Schrag.

Maximilian Hanisch: Konzept und Performance: Maximilian Hanisch. E- Gitarre und Soundeffekte: Samuel Toro Pérez. Outside Eye: Johanna Benrath. Musik: „Jupiter Analogs“ von Jorge Sánchez-Chiong (UA 2014). Produktionsleitung: Maxine Devaud

Rena Brandenberger: Konzept und Performance: Rena Brandenberger. Ausstattung: Nathalie Pellon. Sounddesign: Hans-Jakob Mühlethaler. Wissenschaftliche Begleitung: Dr. Julia Wehren. Dramaturgie: Anneli Binder & Irene Moffa. Fotos: Laura Hänni. Maske: Ralf Assmann.