Ausgangspunkt für diese als Performance und Ausstellung konzipierte Arbeit ist der Tod von Cohens Lebenspartner Elu. Ein Schicksalsschlag im Leben des Künstlers entfaltet sich zu einem wunderschönen Requiem für alle, die einen nahestehen­den Menschen verloren haben.

Cohen, ein feenartiges Wesen, hält eine performative Zeremonie auf der mit Ballettschuhen bedeckten Bühne. Das Schuhwerk und dessen Nutzung ist verbindendes Element zwischen weiteren Exponaten und Per­former. Einem Skulpteur gleich ziseliert Cohen mit­hilfe verschiedener künstlerischer Mittel wie Per­formance, Exponat und Video ein Monument heraus, das als Symbol für die Liebe über den Tod hinaus besteht. Das erschaffene Denkmal zelebriert die Kunst, die das Leben feiert.

Steven Cohen wurde 1962 in Johannesburg, Süd­afrika geboren. Er lebt und arbeitet in Frankreich. Als visueller Künstler und als Performer ist er gern gesehener Gast auf international renommierten Festivals. Seine Arbeiten gehen über die blosse Provokation hinaus und hinterlassen Zuschauende oft tief bewegt. Er war 2011 bereits in der Dampfzentrale Bern zu sehen.

Credits

Konzeption & Interpretation & Bühnen- & Kostümbild: Steven Cohen. Licht: Yvan Labasse. Produktion: Cie Steven Cohen. Koproduktion: CDN humain Trop humain/RodrigoGarcia, Festival Montpelliers Danse/Jean-Paul, Montanari Dance Umbrella – Johannesburg, Aide aux projets de la Drac Nouvelle Aquitaine, Cie Steven Cohen.