Es war einmal ein Choreograf und sein Körper. Nein, heute muss es heissen: Es ist ein Choreograf, sein Körper und sein Computer. Das technische Gerät ist mittlerweile zu einem zentralen Körperteil von Jan Martens geworden. Exklusiv mit ihm zerlegt er auf der Bühne den kreativen Prozess des Choreografierens und dessen narzisstische Energie. Eine Ode an den Versuch, die Unvollkommenheit und der Spass an der Selbstdarstellung. Ehrlich, witzig, tiefgründig für den Moment.

 

«Only pot, selfies and Facebook will abide.»

Ross Douthat, New York Times

 

Jan Martens ist der jüngste Choreograf des diesjährigen Festivals. Sein Stück «The Dog Days are Over» begeisterte letztes Jahr nicht nur das Berner Publikum. Jan Martens, ein Schüler der Fontys Dance Academy in Tilburg und des Artesis Conservatory for Dance in Antwerpen, hat schon für Koen de Peter, United-C oder Ann Van den Broek getanzt. Er thematisiert in seinen Stücken die Schönheit des unvollkommenen Menschen, immer auf der Suche nach der perfekten Balance zwischen Storytelling und Konzeptualisierung. Eben erst ausgezeichnet mit dem Charlotte Köhler Preis, war Martens von 2013 bis 2014 Artist in Residence am International Choreographic Arts Centre in Amsterdam (ICKamsterdam) und seit September 2014 am tanzhaus nrw in Düsseldorf.

 

Vermittlung:

2 November 19:00 Uhr offene Gesprächsrunde vor und nach den Vorstellungen.

3 November, nach der Vorstellung von «Crooked Man» Gespräch mit Jan Martens und Eduardo Fukushima

 

Credits
Von und mit: Jan Martens, Produktion: GRIP vzw
Dank an: Jeroen Bosch, Kristin de Groot, Michel Spang, Joris van Oosterwijk und die Bproject Partner: Jheronimus Bosch 500, Comune di Bassano del Grappa, Dance Umbrella London, La Briqueterie/CDC du Val de Marne, D.ID Dance Identity, Festival CEMENT, Dansateliers Rotterdam
Unterstützt von: Dutch Performing Arts Fund