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Michael Fehr bezeichnet sich als Erzähler: Er schafft poetische, rhythmische, gleichsam musikalische Erzählwerke, arbeitet sorgfältig mit den Möglichkeiten der Repetition, Reduktion und Artikulation, um Spannung und Gelassenheit, Lärm und Stille, Kraft und Zerbrechlichkeit zu bewirken. Mit seinen Lesungen, erzählerischen Soloperformances und Konzerten tritt Michael Fehr auf unterschiedlichen Bühnen dieser Welt auf.

In den Medien wird Michael Fehr als Künstler beschrieben, der sich nicht einordnen lässt, der das Publikum sprachlos macht und es mit seiner verlockend-schauerlichen Bilderwelt fasziniert. Abwechselnd wird er mit seiner dunklen, kratzbürstigen Stimme als unglücklicher Kleinganove in einem alten Westernfilm, als gegenwärtig originellster Erzähler oder als literarische Urgewalt gehandelt. Was am ehesten zutrifft, ist unerheblich. Klar ist hingegen, dass Michael Fehr einzigartig gut zum diesjährigen Tanz in Bern passt.

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