Auf die Plätze, fertig, los: Wer wünscht sich mutiger zu sein? Wer ist unzufrieden mit seiner Frisur? Mitdenken, widersprechen, mitrocken – das ist die Aufforderung in «Für mich» an junge Menschen und Erwachsene im Publikum. Zu sehen gibt es wilde Bewegungen, knallige Trainingsanzüge, einen mysteriösen roten Buzzer und zu hören hemmungslose Rülpser.

Ein Stück für die Schülerin mit vollem Stundenplan. Ein Stück für den eigensinnigen Jugendlichen. Ein Stück für die gestresste Chefin. Ein Stück für den beschäftigten Grossvater. Ein Stück für mich. Ein Stück für das Wir.

Alessandra von Aesch, Kontextprogramm Dampfzentrale Bern

Antje Pfundtner erhielt ihre Ausbildung an der Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten. Seit 2001 lebt und arbeitet sie als Choreografin in Hamburg. Als «Antje Pfundtner in Gesellschaft» produziert sie gemeinsam mit einem festen Kollektiv Bühnenstücke und entwickelt Formate künstlerischen Teilens: Aktuell initiiert sie die TISCHGESELLSCHAFTEN, eine Versammlungsinitiative zur Vernetzung, Ressourcenteilung und Verstetigung von Wissensaustausch.

Für Lehrpersonen

Lehrplan 21:

Tanzen (BS.3.C.1)

Grunderfahrungen, Werte und Normen erkunden und reflektieren (NMG.11.1)

 

Lehrpersonen erhalten eine theaterpädagogische Begleitmappe.

Credits

Konzept und Choreografie: Antje Pfundtner in Gesellschaft. Von und mit: Juliana Oliveira, Norbert Pape, Antje Pfundtner. Dramaturgie: Anne Kersting. Musik: Sven Kacirek. Ausstattung und Kostüme: Yvonne Marcour. Licht: Michael Lentner. Mentoring: Moos van den Broek. Produktionsleitung: Hannah Melder.

Vielen Dank an: Kirsten Bremehr und die Kinder und Jugendlichen der Winterhuder Reformschule, Moos van den Broek, Momme Lentner, Trinidad Martinez, Ilja Mirsky, Raimund und Renata Pfundtner. Ein besonderer Dank an Da Soul Chung für die Inspiration und den Score der repetitiven Fragen.

«Für mich» ist eine Produktion von «explore dance – Netzwerk Tanz für junges Publikum», einem Kooperationsprojekt von fabrik moves, Fokus Tanz/ Tanz und Schule e.V. München und K3 | Tanzplan Hamburg. Es wird gefördert durch TANZPAKT Stadt-Land-Bund aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg, das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und den Bayerischen Landesverband für zeitgenössischen Tanz aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus sowie die Landeshauptstadt Potsdam und das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.

Das Gastspiel in der Dampfzentrale Bern wird unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Tanz International, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Fotocredit: Öncü Gültekin.