Tanzkunst ist kostbar, da Bewegungen unwiederbringlich verfliegen. Was wäre also geeigneter als der Tanz, um unsere Vergänglichkeit zu spiegeln? Die Choreografin Tabea Martin widmet dem Tod eine Trilogie: Nach «This is my last dance» und «Forever» beleuchtet «Nothing Left» die Auswirkungen, die der Tod von anderen auf uns hat. Während für Sterbende das Leben endet, beginnt für die Zurückbleibenden ein neuer Prozess. Wie kann man weiterleben? Wir sind ratlos angesichts des Todes, der doch fester Bestandteil unseres Lebens ist. Fern der sonst üblichen Tabuisierung schaut Tabea Martin genau hin, hält den Moment aus und hinterfragt ihn. Tanz eröffnet für das Unaussprechliche eine neue Ebene der Kommunikation.


Maskenpflicht im Vorstellungsraum. Weitere Informationen hier.

Choreografie
Tabea Martin

Tanz
Tamara Gvozdenovic, Escarleth Romo Pozo, Emeric Rabot, Miguel do Vale, Daniel Staaf, Lohan Jacquet, Panos Malaktos, Georges Hann

Musik, Komposition
Samuel Rohrer

Kostüme
Mirjam Egli

Bühne
Veronika Mutalova

Bühnenbild- und Kostümassistenz
Danaë Neuhaus

Lichtdesign
Simon Lichtenberger

Dramaturgie
Irina Müller, Moos van den Broek

Choreographische Assistenz
Kiyan Khoshoie / Dominique Cardito

Tour Technik
Patrik Rimann, Sebastian Stebler

Oeil Exterieur
Sebastian Nübling

Produktion
Franziska Ruoss

Koproduktion
Tanzfestival Steps – Migros Kulturprozent, Kaserne Basel, Expédition Suisse

Gefördert durch
Fachausschuss Tanz + Theater BS/BL, Pro Helvetia – Schweizer Kulturstiftung, Fondation Nestlé pour l’Art, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Stiftung Wolf, Ernst Göhner Stiftung, Landis + Gyr Stiftung