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Sprache: Englisch / Deutsch / Schweizerdeutsch
Zeit: Während der Öffnungszeiten des Festivalzentrums

 

Seit 2022 beschäftigen sich die Regisseurin Kathrin Yvonne Bigler und die Sounddesignerin Christine Hasler in ihrem Performanceprojekt GOLD mit Trauer, Zeitwahrnehmungen und «Walking». Dafür zogen sie in mehreren, von Audios gerahmten „Silent Walks“ mit dem Publikum durch den Wald. Die letzte Audioarbeit der dreijährigen Kooperation mit der Dampfzentrale widmet sich der «Solastalgia».

Während Tanz in Bern gibt es im Foyer zwölf kurze Audios – 12 Songs – zu dieser spezifischen Trauer zu hören: Im Gegensatz zur Nostalgie – der Melancholie oder dem Heimweh, das Menschen empfinden, wenn sie von ihrem geliebten Zuhause getrennt sind – ist die Solastalgie das Leid, das durch Umweltveränderungen hervorgerufen wird, die auf Menschen einwirken, während sie direkt mit ihrer Heimat verbunden sind.

«Solastalgia – 12 Songs» passt gut in das diesjährige pleasurable Tanz in Bern: Eine Installation über die Sinnlichkeit des Hörens/Zuhörens, die einen die Solastalgie am eigenen Körper spüren lässt.

Und weil Hoffnung vielleicht doch ein Thema ist, das uns gegenwärtig beschäftigen darf.

Credits

Dank an die Mitwirkenden für ihre Beiträge und Stimmen: Asthor Agustsson, Ueli Kempter, Prof. em. Dr. Kathrin Altwegg, Mike Fuchs, Prof. Dr. Irmtraud Huber, Nelly Bigler, Madeleine Moll, Juli Bigler, Lu Läderach, Dr. Brigitte Portner – sowie für die Texte von Dr. Emilia Roig, Don DeLillo und Robert McFarlane.

Design: Myriam Casanova

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