New Kyd ist ein*e in Zürich lebender Bewegungskünstler*in, DJ und Produzent*in, deren Arbeit Tanz, Klang und visuelle Medien miteinander verbindet, um Identität, Überleben und diasporische Existenz zu erforschen. Mit Wurzeln im modernen Tanz und im Yoruba-Erbe ist their Praxis eine fortwährende Untersuchung der Fähigkeit des Körpers, Erinnerung, Widerstand und Transformation zu bewahren. Durch Improvisation, somatische Forschung und abstraktes Storytelling schafft New Kyd Performances, die konventionelle Narrative von Sichtbarkeit und Zugehörigkeit hinterfragen.
Their unabhängigen Arbeiten beschäftigen sich oft mit Themen wie Verfall, Vernachlässigung und der unsichtbaren Arbeit marginalisierter Körper. Projekte wie RESTLESS: land of nois.e und ihr bevorstehendes Solo über Joyce Carol Vincent untersuchen urbane Isolation, soziale Auslöschung und die Schnittstelle von Bewegung mit forensischer und psychologischer Forschung.
In Zusammenarbeit mit Institutionen wie dem Tanzhaus Zürich, dem Museum Rietberg und dem Cabaret Voltaire hat Kyd Projekte entwickelt, die Performance mit Ausstellungsformaten verbinden, oft im Dialog mit anderen Künstler*innen und Denker*innen. Zu den bemerkenswerten Kooperationen gehören die Zusammenarbeit mit Wu Tsang, Trajal Harrell und Latefa Wiersch an Performances und Installationen, die über den Tanz hinaus in interdisziplinäre Experimente hineinreichen.
Ob durch Soloarbeiten, Kollaborationen oder DJ-Sets – New Kyds Praxis ist eine Weigerung, sich zum Schweigen bringen zu lassen – ein Aufruf, das Überleben als dynamischen, verkörperten Widerstand neu zu denken.