Sharings sind öffentliche Proben, bei denen Kunstschaffende und ein interessiertes Publikum aufeinandertreffen. Solche Sharings bieten einen Einblick in Schaffensprozesse von Künstler*innen, die zurzeit in der Dampfzentrale Bern proben. In einem unkomplizierten Rahmen zeigen sie, woran sie gerade arbeiten, was sie beschäftigt und umtreibt. Im Anschluss freuen sich die Künstler*innen über einen Austausch mit ihrem zukünftigen Publikum. Das dramaturgische Team der Dampfzentrale Bern moderiert und begleitet die Sharings.

Wie können individuelle Wut und Verzweiflung zu gemeinschaftsstiftenden Gefühlen werden? In «m.a.d.» erforscht die Choreografin Valérie Reding mit vier Performer*innen Mechanismen, die Hass und Gewalt gegen marginalisierte Menschengruppen schüren. Dabei versuchen sie den Teufelskreis von Diskriminierung und gegenseitiger Zerstörung zu überwinden. So dass die gegenseitig gesicherte Zerstörung (Mutually Assured Destruction) zur gegenseitig bejahten Abweichung (Mutually Affirmed Deviance) wird.