Diese Vorstellung wurde abgesagt. Bis und mit 30. April lässt die Dampfzentrale den Vorhang fallen. Weitere Informationen hier. Bereits erworbene Tickets werden via Starticket zurückerstattet.

In seinem Liederzyklus «Quaderno di strada» (2003) für Bariton und Ensemble benutzt der sizilianische Komponist Salvatore Sciarrino beiläufige, teilweise triviale, teilweise rätselhafte «objets trouvés» als Textmaterial. Durch seine feingliedrige Klangsprache erzeugt er dabei eine ungeheure mikrokosmische Aufladung dieser Fundstücke – eine Art «Wiederverzauberung der Welt». Die szenische Fassung des Teams um den Regisseur Matthias Rebstock bricht aus diesem Kosmos der Innerlichkeit immer wieder in die Gegenrichtung auf – in die Diesseitigkeit der Welt und die Direktheit der Dinge und Klänge des Alltags. Mit Elektronik, Geräuschen, Performance und Objekten entsteht ein Spiel mit «innen» und «aussen», so wie man im Akt bewusster Wahrnehmung immer zugleich bei sich und in der Welt ist.

Dirigent: Lennart Dohms.
Regie: Matthias Rebstock.
Bühne und Kostüme: Sabine Hilscher.
Assistenz Bühne und Kostüm: Jimena Cugat.
Elektronik: Lejla Bajrami und Manolo Müller.
Instrumentalcoaching und Performance: Martin Fahlenbock.
Gesang/Performance: Julia Frischknecht, Christian Hilz, David Zürcher.
Ensemble VERTIGO der Hochschule der Künste Bern: Yeoweon Kim, Inal Jioev, Eva Anne Marlinge, Gianmarco Canato, Jakob Kulke, Mathis Pellaux, Francisco Ramos Cipriano, Clément Lambla, Alejandro Paz Velasco, Katarzyna Seremak, Pietro Montemagni, Lea Galasso, Krzysztof Jacek Jaworowski.
Projektleitung: Daniela Ruocco.
Orchestermanagement: Ramona Picenoni.
Licht: Christoph Gorgé