Der Autor, Poet und Journalist Mohammed el Kurd spricht ausgehend von seinem Buch «Perfect Victims and the Politics of Appeal» darüber, inwiefern Palästinenser*innen Menschlichkeit beweisen müssen, um Gehör zu finden. Im Anschluss folgt ein von Donya Speaks moderiertes Gespräch mit dem Theatermacher Aws Alzubaidy und der Künstlerin Ataa Dabour. Gemeinsam übertragen sie el Kurds Analyse auf die Schweizer Tanz- und Theaterszene: Welche Körper und Geschichten fehlen – und wenn sie präsent sind, unter welchen Bedingungen? Welche Lehren lässt sich aus el Kurds Beobachtungen für die kritische Kuration ziehen, gerade bei einem Festival zum Thema «Mensch»?
Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit Performing for Palestine organisiert und realisiert. Zum Abschluss gibt es im Foyer Essen von ShakShuk.
Performing for Palestine ist ein Netzwerk von Tanz- und Theaterschaffenden, das sich mit künstlerischer Freiheit, Diskriminierung und politischer Zensur im Zusammenhang mit Palästina auseinandersetzt. Seit Herbst 2023 organisiert das Netzwerk Veranstaltungen, Treffen und Solidaritätsabende. Es lädt Publikum, Künstler:innen und Interessierte ein, bei Podiumsgesprächen und Workshops zuzuhören und voneinander zu lernen.
Lecture: Mohammed El Kurd
Panelists: Ataa Dabour, Aws Alzubaidy, Mohammed El Kurd
Moderation Panel: Donya Speaks
Organisation/Hosting: Performing for Palestine Network (Sylvie Robinson, Simea Cavelti, Donya Speaks and more)
Essen: ShakShuk (Ahmad Abualrus)