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Vielen Dank an alle, die diesen heissen Sommernachmittag mit uns in der Dampfzentrale verbracht haben. Hier findest du das Protokoll zum vielstimmigen Austausch im Rahmen von «Wir sind DA!»

14:00 Einführung
14:45 Die Dampfzentrale hört zu: Fragen und Feedback
15:45 Die Dampfzentrale informiert: Facts and Figures
16:00 Die Dampfzentrale ist DA: moderierte Diskussion
17:00 Schluss

Es gibt Kritik an der Dampfzentrale – sie ist berechtigt. Weil wir uns als lernende Institution ständig weiterentwickeln, brauchen wir euch, liebe Freund*innen: für einen vielstimmigen Austausch, eure Fragen und den Blick und die Handlung in die Zukunft. Kommt vorbei am Samstag, 28. Juni ab 14:00 Uhr. Wir sind DA!

Die Dampfzentrale ist ein Haus für Musik, Tanz und Performing Arts.
Sie ist auch ein Haus für Begegnung, Dialog, Diskurs, Philosophie, Utopie. Ein Zuhause für Künstler*innen und für das Publikum. Die Dampfzentrale ist ein Ort, verankert in der Stadt, vernetzt in der Welt.

Wir sind bestrebt, einen sicheren Raum zu schaffen, der uns und unsere Zuschauer*innen weiterbringt und neue Perspektiven eröffnet. Bei uns gibt es neben den Darstellenden Künsten und der Musik, Räume für Diskussionen und fürs Nachdenken. Sowohl zu den erschütternden Entwicklungen in der Welt als auch zu den philosophischen Gedanken über sie, findet sich etwas in unserem Programm.

Letzte Woche haben wir erfahren: So wie die Dampfzentrale jetzt ist, wird es sie ab 2028 nicht mehr geben. Ein Lieblingsort in Bern steht auf dem Spiel. Das macht wütend, traurig und regt zum Nachdenken an. Das ist eine Entwicklung, die nicht nur unser Haus trifft. Nicht nur in der Schweiz und Europa, sondern weltweit wird der Stellenwert der Kunst in Demokratien wieder hinterfragt. Theater werden geschlossen, Künstler*innen können nicht arbeiten.

Als Dampfzentrale exponieren und positionieren wir uns. Wir leisten unter anderem rassismuskritische Arbeit nach innen und nach aussen, wir prüfen agile Arbeits- und Organisationsformen, wir veranstalten im September einen Themenschwerpunkt gegen geschlechtsspezifische Gewalt und für Verbundenheit. Mit unserem Schaffen setzen wir uns gegen verschiedenste Formen von Diskriminierung ein.

Die künstlerischen Positionen, die wir auf unseren Bühnen zeigen, strahlen weit über die Grenzen von Bern hinaus. Wenn wir nur noch erleben, was wir kennen, verengt sich unsere Sicht und damit unsere Lösungen. In einer Zeit, in der der Rechtspopulismus Aufwind hat, brauchen wir die Kunst für hoffnungsvolle Inspiration.

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