How do we create «safe brave spaces» to engage with each other? Is it enough to understand our historical background or is there more? How do we deal with bodies that experience macro- and micro-aggressions? Together we create and share strategies for healing, better understanding, empowered ways of seeing/ experiencing each other.

A workshop in two parts. The first workshop, held by Ntando Cele, is for a limited number of People who identify as White. The second workshop afterwards is for all interested People who identify as Black oder PoC.

 

Die in Bern lebende südafrikanische Schauspielerin, Sängerin und Performerin Ntando Cele entwirft und entwickelt seit 2005 in Afrika und Europa verschiedene Theater- und Performanceprojekte. Auf der Suche nach ihrem eigenen Stil und einer unverwechselbaren Sprache verwischt ihre Arbeit auf einzigartige Weise die Grenzen zwischen Physical Theatre, Videoinstallation, Stand-up-Comedy und Performance. Auf humorvoll-charmante und gleichzeitig exaltierte Weise verhandelt Ntando Cele in ihren Projekten aus unterschiedlichen Perspektiven (schwarze und weisse) Identität, Rassismus, Stereotypen und Vorurteile.

 

«safe brave spaces» ist Teil der Thementage des Schlachthaus Theater und der Dampfzentrale Bern «it’s not that simple», an denen mittels Performances, Musik, Gesprächsrunden und einem Stadtrundgang rassistische Unterdrückungsmechanismen verhandelt werden. Ein Fokus liegt auf Südafrika, auch betitelt als Afrikas wirtschaftlich fortgeschrittenster Staat. Zugleich ist es eines der Länder mit dem grössten Wohlstandsgefälle. Massgeblich dafür verantwortlich sind die Folgen der Apartheid, mit der gerade die Schweiz eng verstrickt ist. Wie diese Vergangenheit nachwirkt, wie aber auch wir alle in rassistische Konstellationen eingebunden sind, wie wir mit Rassismus umgehen und diesen selber auch immer wieder bedienen, zeigt: it’s not that simple.

 

Das Programm der Thementage wurde kollektiv entwickelt von Anneli Binder, Ntando Cele, Maike Lex und Tim Zulauf.

Die Thementage werden unterstützt von: netcetera, Gesellschaft zu Zimmerleuten, SüdKulturFonds.