Dauer: 90 Minuten
Sprache: Englisch, Übertitel in Englisch und Deutsch
Hinweis: Für die Vorstellungen von Sylvie Robinson und Michael Turinsky sind ebenfalls Doppeltickets erhältlich.
23.10.
Im Anschluss an die Performance «Work Body» von Michael Turinsky findet ein Nachgespräch in englischer Sprache mit Olga Drygas, Sylvie Robinson und Michael Turinsky statt. Das Nachgespräch wird ebenfalls in Deutschschweizer Gebärdensprache übersetzt.
Mit «Work Body» sucht der Wiener Choreograf Michael Turinsky eine Antwort auf den von Männlichkeitsfantasien durchdrungenen Rechtsruck im Arbeiter*innenmilieu. Bauend, singend, sprechend, tanzend und quer zur kapitalistisch organisierten Arbeitsteilung unterwandert Turinsky nicht nur die Trennung von Kopf- und Handarbeit, sondern auch die Grenzen zwischen choreografischer Intervention, Konzert und politischer Agitation. Eine Performance, die festgefahrene Vorstellungen von Arbeit, Körper und Produktivität verschiebt.
| Dampfzentrale: Michael Turinsky betritt die Bühne und begegnet dem Publikum mit seinen langsamen, präzisen Bewegungen. Er ist ein grosszügiger Performer, dessen Präsenz einen berührt. Begeistert sind wir auch davon, wie er als Performer und Choreograf ganz eigene, unvergleichliche ästhetische und intellektuelle Massstäbe setzt. Wir freuen uns, dass wir nach der verletzungsbedingten Absage im letzten Jahr, Michael Turinsky nun bei Tanz in Bern begrüssen dürfen. |
Die Texte für das diesjährige Tanz in Bern speisen sich aus zwei Quellen: Erstens, was die Künstler*innen über ihre Produktionen schreiben und zweitens, warum die Performance für das Festival mit dem Thema «Mensch!» kuratiert wurde.
Idee / Choreographie / Text / Performance: Michael Turinsky
Musik / Lyrics / Performance: Tian Rotteveel
Raum / Kostüm: Jenny Schleif
Lichtdesign: Max Rux
Photo / Video: Michael Loizenbauer
Dramaturgische Beratung: Chris Standfest
Künstlerische Mitarbeit: Liv Schellander
Produktionsleitung: Anna Gräsel
Produktion: Verein für philosophische Praxis
Koproduktion: Tanzquartier Wien, Theater RAMPE Stuttgart
Unterstützt von: Kulturamt der Stadt Wien, Österreichisches Bundesministerium für Kunst