Guiding you through moods with a mystical sort of grace

Lucrecia Dalt sowie Colliding Fields haben beide in den letzten Monaten Alben herausgegeben, die sie zum ersten Mal in Bern live präsentieren. Zwei ästhetisch unterschiedliche Klangwelten treffen hier aufeinander, deren Verbindung darin besteht, nuanciert Genregrenzen zu erforschen.

Lucrecia Dalt

Lucrecia Dalt © Camille Blake-12

Bevor Lucrecia Dalt anfing, in Berlin als Klangkünstlerin zu wirken, arbeitete sie als Ingenieurin der Geotechnik in Kolumbien. Die Faszination für Gesteinsschichten und Erdgeschichte inspirieren ihr Schaffen und vor allem das 2018 erschienene Album «Anticlines» als kraftvolle Metaphern, um über die Grenzen des Menschlichen nachzudenken. In der 2020 erschienenen Veröffentlichung «No Era Sólida» erweitert Dalt ihre Erkundungen auf die Körperlichkeit. Wie verschmelzen Körper mit Klängen? Gibt es den Moment, wo ein Körper komplett zu Klang mutiert? Die Stimmung ist warm und unheimlich zugleich, durchzogen vom Minimalismus modularer Synthesizer-Texturen sowie einem surrealen Groove, gespickt mit Störgeräuschen. Die Stimme erscheint als Fragment, losgelöst von Sprache und Grammatik, und flösst dem Gesamtbild dennoch Lebendiges ein.

Colliding Fields

Mit Colliding Fields untersuchen die beiden Musiker, Soundartisten und bildenden Künstler Till Hillbrecht und Florian Bürki den Grenzbereich zwischen elektronischer Experimental- und Clubmusik. Auf dem soeben erschienenen Album «Glowing Outlines» öffnen sie ihre räumlichen Soundskulpturen hin zu narrativen Kompositionen, für deren Live-Versionen sie mit der Autorin Saskia Winkelmann und dem Gitarristen David Koch (Normal People) auftreten.

CollidingFields_Header


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Fotos: Lucrecia Dalt: Camille Blake / Colliding Fields: Nicole Pfister, zvg