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«Dieses Programm entstand im dritten Lockdown und es repräsentiert das, was wir meiner Meinung nach jetzt brauchen: ILLUMINATION, in jeder Hinsicht! Freiheit, natürliches Licht im Gegensatz zu den Glühbirnen in unseren Wohnzimmern, Unbeschwertheit, Berührung und nicht zuletzt Bühnenlicht.

Endlich wieder mit meinen Freund*innen von der CAMERATA BERN spielen zu können, ist eine wahre Freude und Ekstase, und es ist genau diese Freude, die wir nach einem Jahr voller Entbehrungen so dringend mit unserem Publikum teilen möchten. Mit Les Illuminations vertonte Britten Gedichte von Arthur Rimbaud, einem erratischen und impulsiven Dichter, der ein nomadisches und chaotisches Leben führte, gespickt mit Intrigen und Turbulenzen. Das Werk ist, wie nicht anders zu erwarten, hoch expressionistisch und gefühlsgeladen. Den Solopart wird meine gute Freundin Layla Claire übernehmen.

Im Kontrast dazu spielen wir Musik von Henry Purcell sowie Brittens 1941 entstandenes erstes Streichquartett, welches ich für die CAMERATA BERN arrangiert habe. Das Stück deckt das ganze Spektrum ab, von stratosphärischen, himmlischen Höhen hinunter auf die Erde, mit rauen volkstümlichen Melodien und rustikalen Rhythmen, bis hin zu einem sorglosen und fröhlichen Schlusssatz, in dem die Stimmen spielerisch miteinander flirten und dann wild tanzen, als ob niemand zuschauen würde …»

Meesun Hong Coleman

Allgemeine Maskenpflicht. Zutritt nur mit Covid-Zertifikat (Schweizer Covid-Zertifikat oder Digital Covid Certificate der EU/EFTA) und amtlichem Ausweis (ID, Pass, Fahrausweis). Weitere Informationen hier.

Meesun Hong Coleman — Leitung und Violine
Layla Claire — Sopran

Programm «Les Illuminations»

Henry Purcell (1659–1695)
Fantasia in F-Dur, Z 737

Benjamin Britten (1913–1976)
Les Illuminations op. 18 für Sopran und Streicher

Henry Purcell
See Even Night Herself is Here aus Fairy Queen für zwei Violinen, Viola und Sopran

Benjamin Britten
Streichquartett Nr. 1 in D-Dur op. 25, Fassung für Streichorchester arrangiert von Meesun Hong Coleman