Mit Schwung kurvt Lea Moro auf Rollschuhen über die Bühne. Wir denken an Starlight Express und erwarten Spektakel, Humor und melodramatische Szenen. Doch in ihrem Musical auf Rollschuhen verwebt die Choreografin die ausladenden Gesten des populären Musiktheaters und Vivaldis «Vier Jahreszeiten» mit Texten von Elton John, ABBA oder gar Motivationsratgebern. Klug und unterhaltsam eröffnet sie so ein abenteuerliches Spielfeld und verschiebt stilvoll die Grenzen zwischen Ironie und Philosophie, Können und Ausstellen.

Lea Moro arbeitet als Choreografin und Tänzerin in Berlin und in Zürich. Ihr Gruppenstück «(b)reaching stillness» wurde 2016 zur Tanzplattform Deutschland sowie 2017 zu den Schweizer Tanztagen eingeladen. In der Jahresausgabe 2015 des Magazins «tanz» gilt Lea Moro als Hoffnungsträgerin. 2017/18 ist Lea Moro Young Associated Artist im Tanzhaus Zürich in Kooperation mit Pro Helvetia.

 

 

Choreografie, Tanz: Lea Moro. Dramaturgie: Linda Sepp, Maja Zimmermann. Musical-Songs: Jana Sotzko. Lichtdesign: Annegret Schalke. Bühne, Kostüm: Cristina Nyffeler. Mitgestaltung Bühne «Traumballett»: Michiel Keuper. Technische Leitung: Claire Terrien. Produktionsdramaturgie: Marie Schmieder, Rabea Grand. Grafikdesign: Vincenzo Fagnani. Dramaturgische Begleitung: Igor Dobricic. Diffusion – Key Performance.

Foto: Thies Raetzke.

 

The End of the Alphabet ist eine Produktion von Lea Moro in Koproduktion mit K3 – Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg, Tanzhaus Zürich und SOPHIENSÆLE Berlin. Gefördert aus den Mitteln des Hauptstadtkulturfonds, Stadt Zürich Kultur, Kanton Zürich – Fachstelle Kultur, Pro Helvetia – Schweizer Kulturstiftung und Hamburgische Kulturstiftung. Unterstützt von der Ernst Göhner Stiftung. Mit Dank an die Georges & Jenny Bloch Stiftung, Wiesen55 e.V., Aula / Milchhof Berlin e.V., Tanzfabrik Berlin. Diese Veranstaltung wird ermöglicht durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ im Rahmen der Gastspielförderung Tanz aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Kultur- und Kunstministerien der Länder.