Wem gehört die Bühne? Das fragen sich vier Krump-Tänzer*innen und nehmen das Publikum mit ins Scheinwerferlicht. Das Stück lädt ein, den Tänzer*innen zu folgen oder eigene Bewegungen einzubringen. Als Teil afrodiasporischer Kultur begehrt Krump gegen Ungerechtigkeiten auf und stellt Gemeinschaft sowie Selbstausdruck in den Mittelpunkt. Dieses selbstermächtigende Lebensgefühl wird in den Theaterraum überführt, um es für alle erlebbar zu machen: Im Zuschauen, aber auch im Mit- und Nachmachen.
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Nicht widerstehen können, es nicht lassen können – das macht die kleinen und grossen (guilty) pleasures in unserem Alltag aus. «Ich kann’s nicht lassen» lässt uns eintauchen in die Welt des Krumps, ein Tanzstil als Akt des freudigen Widerstands. Die entfachte Energie erlaubt es dem mittanzenden Publikum, die Welt um sich herum für einen Moment zu vergessen. |
Die Texte für das diesjährige Tanz in Bern speisen sich aus zwei Quellen: Erstens, was die Künstler*innen über ihre Produktionen schreiben und zweitens, was die Produktionen mit dem Festivalthema pleasurable zu tun haben.
Künstlerische Leitung, Choreografie: Janne Gregor
von und mit: Queen Buckhype, Iman Gele, Junior Wave, Kofie DaVibe
Bühne, Kostüm: Johanna Schraut
Musik: Moritz Thorbecke, BravoDomo
Lichtdesign: Luigi Kovacs
Produktionsleitung: Sina Kießling
Unterstützer*innen:
Eine Produktion von Junges Tanzhaus Berlin in Zusammenarbeit mit dem tanzhaus nrw, gefördert durch das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Förderprogrammes „Das Zukunftspaket für Bewegung, Kultur und Gesundheit“ und take-off: Junger Tanz. Das Zukunftspaket für Bewegung, Kultur und Gesundheit ist ein Programm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Es wird umgesetzt von der Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung (gsub) und der Stiftung SPI. Der Programmteil „Kinder- und Jugendbeteiligung im Zukunftspaket“ wird verantwortet von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS).