| Preise: | 25.- / 30.- / 40.- |
| Preiskategorie frei wählbar | |
| Kulturlegi: | 16.- |
| Weitere Ticketinfos (U18/Kultur-GA/Rollstuhlplätze) |
| 19:30 | Türöffnung / Minami Saeki (DJ) |
| 20:00 | Hilary Woods |
| 21:15 | Drew McDowall |
| 22:15 | Minami Saeki (DJ) |
Hilary Woods ist eine irische Musikerin, Komponistin und Analogfilmerin. Ihre Arbeit umfasst ein breites Spektrum an klanglichen, kompositorischen, improvisatorischen, filmischen, literarischen und experimentellen Praktiken. Nach den zwei Instrumentalalben Feral Hymns (2021) und Acts of Light (2023), kehrt die irische Künstlerin Hilary Woods auf ihrem neuesten Werk Night CRIÚ wieder zu ihrer Stimme zurück. Night CRIÚ, das Ende 2025 bei Sacred Bones (u.a. Anika, Jenny Hval) erschienen ist, wurde unter Mitwirkung von Dean Hurley, dem langjährigen Sounddesigner von David Lynch, produziert und erhielt herausragende kritische Anerkennung, darunter einen dreiseitigen Artikel in The Wire. Night CRIÚ ist ein unerschrockener Gefühlsgesang zwischen Leichtigkeit und Dunkelheit, zwischen Momenten ekstatischer Offenbarung sowie gedämpften Passagen der Zurückhaltung.
Drew McDowall ist ein schottischer, in New York lebender Komponist und Musiker. In den 1990er Jahren war er Mitglied der einflussreichen Formation Coil und prägte maßgeblich einige ihrer bedeutendsten und nachhaltig wirkenden Werke. In seinen Arbeiten erforscht er jene halluzinatorischen Räume zwischen Realität und einer himmlischen Fremdheit. Seine meditativen Kompositionen sind zugleich unheimlich und spirituell: Sie verbinden komplexe modulare Klanglandschaften mit fragmentierten Samples und zerlegen Klänge bis in ihre grundlegendsten, zitternden Strukturen und Formen.
Neben seiner Soloarbeit entfaltet sich sein künstlerisches Schaffen auch in zahlreichen Kollaborationen, die seine stilistische Offenheit und Vernetzung innerhalb der experimentellen Musikszene unterstreichen. Dazu zählen Arbeiten mit Kali Malone, Caterina Barbieri, Robert Aiki Aubrey Lowe, Hiro Kone, Varg, Puce Mary, Shapednoise, Rabit, james K und LEYA – Begegnungen, in denen sich unterschiedliche klangliche Ansätze zu neuen, oft grenzüberschreitenden Formen verdichten.
Sein Solo-Debüt erschien 2015, gefolgt von weiteren Veröffentlichungen, die später in einer umfangreichen Edition zusammengeführt wurden. Mit dem 2024 erschienenen Album A Thread, Silvered and Trembling knüpft McDowall an sein langjähriges Interesse am elegischen Dudelsackstil «pibroch» an. Diese traditionelle Form, oft für Klagelieder und Totengedenken verwendet, verbindet modale Dauertöne mit flackernder Dissonanz und sich entfaltender Melodik, die eine zeitlose, feierliche Atmosphäre evoziert.
Minami Saeki bewegt sich zwischen verschiedenen Praktiken und Disziplinen, als gäbe es kaum Grenzen – sie geht spazieren, läuft Schlittschuh, tanzt, choreografiert, führt Regie bei Filmen, singt, spielt Theater, komponiert experimentelle Musikstücke und beauftragt Musiker mit deren Aufführung; seit zehn Jahren singt sie im Duo «Songs» mit dem Experimentalmusiker Taku Sugimoto und studiert derzeit Klangkunst und Bildende Kunst am CAP der HKB.