Schwarze Vorhänge tanzen den Donauwalzer. Nach diesem fulminanten Auftakt übernehmen vier Performer zu sphärischen Sounds die Führung. Die Tänzer erscheinen im dunklen Bühnenraum, verschwinden wieder und hinterlassen Spuren. Durch die Komposition der bewegten Körper, kombiniert mit variablen Bühnenelementen, erscheint ein organisches Gebilde. Inspiriert von Paul Klee, Georges Perec und Rainer Maria Rilke kreiert das Ensemble eine bildstarke Reflexion über Theater, Performance, Tanz, Installation, räumliche und imaginative Grenzen. «nothing’s for something» zeigt eine Welt, in der das Unsichtbare sichtbar wird.

Der Norweger Heine Avdal und die Japanerin Yukiko Shinozaki arbeiten seit 13 Jahren zusammen. Avdal studierte am National College of the Arts in Oslo, Shinozaki bildete sich aus in klassischem Ballett sowie zeitgenössischem Tanz und Psychologie. Die beiden kreieren neben Bühnenproduktionen auch ortsspezifische Projekte, die in Supermärkten, Hotels und Büros stattfinden.
Casts & Credits
Von und mit: Heine Avdal, Taka Shamoto, Yukiko Shinozaki, Oleg Soulimenko / Konzept & Regie: Heine Avdal, Yukiko Shinozaki.