Zwanzig Jahre nach der Uraufführung tanzt Anna Huber ihr erfolgreiches Solo «unsichtbarst» unter neuen Perspektiven und eröffnet ein Kaleidoskop sich transformierender Bilder, transparenter Erinnerungen und innerer Landschaften.

«unsichtbarst²» untersucht den Blick auf einen sich wandelnden Körper. Ausgestellt auf einem spiegelnden Quadrat, von allen Seiten beobachtet, wird der Körper zu einer lebenden Skulptur, die sich transformiert, sich in Frage stellt, sich neu definieren muss und sich immer wieder verliert. Sehen und gesehen werden; zeigen, darstellen, verbergen. Wer schaut wem zu? Wer spielt was?

Anna Hubers Solo wird im Rahmen von Heimspiu gezeigt. Heimspiu ist ein Projekt von Tanzfest, BETA und Dampfzentrale Bern, das Arbeiten von Berner Tanzschaffenden präsentiert.

Credits

Konzept, Choreografie, Tanz: Anna Huber. Raum, Licht: Thilo Reuther, Anna Huber. Musik, Ton: Wolfgang Bley-Borkowski. Kostüm: Inge Zysk / Zuzana Ponicanova. Produktionsleitung: Sabine Jud. Technik: Daniel Tschanz. Koproduktion: Ballet Preljocaj / Pavillon Noir Aix-en-Provence, BONE Performance Festival Bern, Heinrichstipendium artblau Tanzwerkstatt Braunschweig

Mit freundlicher Unterstützung von Kultur Stadt Bern, SWISSLOS / Kultur Kanton Bern, Burgergemeinde Bern, Stiftung Corymbo, Migros Kulturprozent, Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Berlin, Pro Helvetia Schweizer Kulturstiftung, Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, Tanzfabrik Berlin

Uraufführung: unsichtbarst 21. Mai 1998. Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, Berlin