Get Well Soon ist das seit 2003 existierend Bandprojekt des Sängers, Komponisten und Multiinstrumentalsiten Konstantin Gropper. Unweigerlich denkt man an die grossen Meister der popmusikalischen Melancholie: Leonard Cohen, Nick Cave, Thom Yorke, Sufjan Stevens oder Conor Oberst. Seine Person bettet Gropper musikalisch ein in ein musikalisches Amalgam aus schwelgerischem Pop und grosser Geste. Morricone-Zitate kann man hören, Walzer- und Tango-Anleihen, und dann und wann eine breitwandige Opulenz im Stile von The Divine Comedy. Get Well Soon, das ist auch: Schwermut im orchestralen Kleid mit Referenzen an Groppers Vorbild David Bowie.

Die drei Alben von Get Well Soon landeten nicht nur alle in den Deutschen Charts in beachtlichen Positionen, auch in der Schweiz schafften es die beiden letzten in die Top 30. Ende Januar erschien nun das vierte, schlicht «Love» betitelte Album und bringt die deutsche Band für zwei Konzerte in die Schweiz.

 

Der Kölner Musiker, Schriftsteller und Regisseur Peter Licht hat es sich und seiner Hörerschaft anfangs nicht leicht gemacht. Für seine erste Platten-Veröffentlichung nannte er sich noch Meinrad Jungblut und bis 2006 waren weder Fotos noch biographische Details von ihm bekannt. Auf Promobildern sah man beispielsweise nur einen leeren Bürostuhl. Bei seinem Auftritt bei Harald Schmid wurde nur sein Körper, nicht aber sein Gesicht gefilmt, und bei der Verleihung des Publikumspreises am Ingeborg Bachmann-Wettbewerb, liess er sich nur von hinten filmen und bei der Preisübergabe vertreten.

Seine Verweigerungshaltung konnte seinen Aufstieg aber nicht aufhalten. Bereist die erste Single «Sonnendeck» wurde trotz seines anarchisch-dadaistischen Textes zum Sommerhit in den deutschsprachigen Ländern. Musikalisch hat er sich vom leicht verschrobenen One Man-Projekt immer mehr in Richtung Pop-Act mit Band entwickelt. Geblieben sind die oft etwas absurden, aber immer sehr humorvollen und intelligenten Texte.

 

Der Kölner Musiker, Schriftsteller und Regisseur Peter Licht hat es sich und seiner Hörerschaft anfangs nicht leicht gemacht. Für seine erste Platten-Veröffentlichung nannte er sich noch Meinrad Jungblut und bis 2006 waren weder Fotos noch biographische Details von ihm bekannt. Auf Promobildern sah man beispielsweise nur einen leeren Bürostuhl. Bei seinem Auftritt bei Harald Schmid wurde nur sein Körper, nicht aber sein Gesicht gefilmt, und bei der Verleihung des Publikumspreises am Ingeborg Bachmann-Wettbewerb, liess er sich nur von hinten filmen und bei der Preisübergabe vertreten.

Seine Verweigerungshaltung konnte seinen Aufstieg aber nicht aufhalten. Bereist die erste Single «Sonnendeck» wurde trotz seines anarchisch-dadaistischen Textes zum Sommerhit in den deutschsprachigen Ländern. Musikalisch hat er sich vom leicht verschrobenen One Man-Projekt immer mehr in Richtung Pop-Act mit Band entwickelt. Geblieben sind die oft etwas absurden, aber immer sehr humorvollen und intelligenten Texte.

danach: Mysterious Pip (DJ-Set)