«Je suis sûre qu’à la fin les femmes gagneront.» Dieses Bonmot wird der Philosophin Simone de Beauvoir in den Mund gelegt. Möge sie recht behalten. Die feministische Reihe «Frauen* im Theater #3» beschäftigt sich damit, warum «gagner» hier nicht besiegen, sondern «überkommen» heisst. Warum es also gar nicht um den Sieg eines sozialen Geschlechtes über das andere geht. Hingegen zeigt die gemeinsame Reihe der Dampfzentrale und des Schlachthaus Theaters wie das wirkmächtige Patriarchat die Frauen* nach wie vor gefangen hält.

Gemeinsam mit der Geschlechterforscherin und Soziologin Franziska Schutzbach, der Choreografin Tabea Martin, dem Club 111 und der Regisseurin Meret Matter beschäftigen wir uns in der dritten und letzten Ausgabe der Reihe «Frauen* im Theater #3» feministisch mit den Themen Sterben, Töchter-Mütter-Beziehungen und der Erschöpfung der Frauen* in einer patriarchalen Gesellschaft.

Franziska Schutzbach

Franziska Schutzbach ist Geschlechterforscherin, Soziologin, Buchautorin und feministische Aktivistin. Sie unterrichtet an verschiedenen Universitäten, ist Mitglied der Gleichstellungskommission Basel-Stadt sowie Mitveranstaltern des feministischen salon in der Kaserne Basel. Im Oktober 2021 erschien ihr neustes Buch «Die Erschöpfung der Frauen. Wider die weibliche Verfügbarkeit».

Credits

Beteiligte: Alessandra von Aesch, Anneli Binder, Maike Lex, Tabea Martin, Meret Matter, Franziska Schutzbach

Fotocredits: Anne Morgenstern