Viele gegenwärtige Komponisten haben sich mit dem Phänomen der Stille in der Musik, der Grenze zwischen Hörbarem und nicht mehr Wahrnehmbarem oder auch der Fragilität des Klangs auseinandergesetzt. Explizit mit dieser Thematik beschäftigt ha­ben sich die beiden in Wien lebenden Schweizer Komponisten Michael Jarrell und Beat Furrer. Die Musik des dritten Schweizer Komponisten im Programm setzt dazu einen Kontrast: der eine Generation ältere Hans Ulrich Lehmann ist zwar auch ein Meister der musikalischen Reduktion, seine Klänge können sich allerdings auch vehement Gehör verschaffen.

 

Mirjam Lötscher: Flöten. Martin Bliggenstorfer: Oboe. Richard Haynes: Klarinette. Max Haft: Violine. Ashleigh Gordon: Viola. Eva Boesch: Violoncello. Samuel Fried: Klavier. Vera Schnider: Harfe. Louis Marxen: Schlagzeug. Matthias Kuhn: Dirigent.

 

Programm:

BEAT FURRER: «cold and calm and moving» (1992) für Flöte, Harfe, Violine, Viola und Violoncello (25′)

MICHAEL JARRELL: «Assonance IV» für Flöte, Oboe,
Klarinette, Percussion, Klavier, Violine, Viola und Violoncello (8′)

HANS ULRICH LEHMANN: «Spiele» (1965) für Flöte und Harfe (6′)

HANS ULRICH LEHMANN: «Tractus» (1971) für Flöte, Oboe und Klavier (9′)

BEAT FURRER: «Gaspra» (1998) für Flöte, Klarinette, Percussion, Klavier, Violine, Viola und Violoncello (17′)

 

Dauer des Konzerts: ca. 90’ inkl. Pause