In «PUDDING CLUB» treffen Tanz und Skulpturen aufeinander. Während absurden und konfrontierenden Verwandlungen des Körpers, beziehen die Tänzer*innen unbelebte Objekte in ihre sinnliche Erkundung ein und fragen nach den Grenzen des Selbst.
Durch die Infragestellung von Machtstrukturen, die marginalisierte Menschen zu anderen machen oder objektivieren, schlägt PUDDING CLUB ein System von Assemblagen vor, das die Binaritäten zwischen Leben und Materie und die Handlungsfähigkeit zwischen Körpern, Kräften und Dingen neu verteilt.
Die Begegnung mit dem Körper in einer unerkennbaren Form lädt zu einer radikalen Konfrontation mit uns selbst ein als nicht fortlaufende, einheitliche Entitäten.

Biographie

Die in Neuseeland geborene ausgebildete Tänzerin Emma Murray arbeitet auf dem Gebiet der Performance und Choreografie und fertigt versierte und manchmal absurde physische Übersetzungen für die Widersprüche und Komplexitäten des Lebens an.
Die Installationen, Performances und Videos der in Zürich lebenden Latefa Wiersch beschäftigen sich mit Fragen rund um den Körper, Objekt-Subjekt-Beziehungen sowie Fetischisierung, Sexualisierung und Exotisierung vor dem Hintergrund der postkolonialen Gegenwart.

Künstlerische Leitung, Konzept, Choreografie, Dramaturgie: Emma Murray
Künstlerische Leitung, Konzept, Ausstattung: Latefa Wiersch
Performance: Petr Nedbal, Sandra Klimek, Michèle Benz
Live-Sound, Performance: Belia Winnewisser
Mitarbeit Dramaturgie: Manon Krüttli
Assistenz Ausstattung: Claudia Barth
Outside Eye: Simone Aughterlony
Szenografie, Lichtdesign: Jonas Bühler
Technik: Luz Gonzalez
Produktionsleitung: Boss & Röhrenbach
Produktion: em-R Productions
Koproduktion: Dampfzentrale Bern, Südpol Luzern
Mit der freundlichen Unterstützung von: Kultur Stadt Bern, Amt für Kultur Kanton Bern, Burgergemeinde Bern, Migros-Kulturprozent, Schweizerische Interpretenstiftung SIS, GVB Kulturstiftung, Gesellschaft zu Ober-Gerwern