Eartheater (USA)

Eartheater ist das Soloprojekt von Alexandra Drewchin aus Queens. Sie begeistert auf ihrem soeben erschienenen dritten Album «IRISIRI» (Pan) mit abstraktem Pop, Electronica, drei Oktaven Stimmumfang, modularen Synthesizer und Harfenklängen. Die ausgebildete Komponistin mit Hang zu performativen Liveauftritten hat sich in den letzten Jahren einen eigenen Platz geschaffen in einem schwer einzuordnenden Feld zwischen ausgefallener experimenteller Elektronik und mit klassischem Instrumentarium durchsetzten, geräuschhaften Popsongs. Die vorab veröffentlichte Single hiess «C.L.I.T», und dies, so Alexandra Drewchin, «stands for ‘curiosity liberates infinite truth‘. That’s kind of the main theme of the record.»

Drew McDowall (ex-Coil, UK)

Drew McDowall war ab Mitte der 1990er-Jahre wichtigstes Coil-Mitglied neben dem Kernduo John Balance und Peter Christopherson und dadurch mitverantwortlich für unsterbliche Alben wie «Music To Play In The Dark», «Astral Disaster» oder «Backwards». Beim Coil-Nebenprojekt Time Machines hatte McDowall sogar den Lead, weshalb er diesen Klassiker der elektronischen Drone Music an der diesjährigen Club Transmediale live zur Aufführung brachte. Seinem Soloschaffen hört man denn auch unmissverständlich McDowalls musikalische Herkunft an – der Coil-Sound, einer der eigenwilligsten in der Geschichte der elektronischen Musik, schwingt immer mit. Am exklusiven Schweizer Auftritt wird er sein neues Album «The Third Helix» vorstellen.