| Preise: | 20.- / 30.- / 50.- |
| Preiskategorie frei wählbar | |
| Kulturlegi: | 16.- |
| Weitere Ticketinfos (U18, Kultur-GA, Rollstuhlplätze) |
Dauer: ca. 60 Minuten
Sprachen: Deutsch & mehrsprachig
24.9.26
Im Anschluss an die Vorstellung Premierenfeier
| Hiermit lädt Donya Speaks dich zu Fête Finale ein! Wir versammeln uns als Lebendige, um uns der Sterblichkeit zu widmen. Inmitten von Genozid, Untergängen und Zerfall feiern wir das Zusammenkommen. Wir hören Geschichten, in denen sich das Leben als Leihgabe entpuppt, als Bewohnen eines Fleckens Zeit. Sie wurden mir erzählt und werden von mir als Gastgeberin erinnert und verkörpert. Sie begleiten uns auf unserem Weg ins Unbekannte, bis sich das Andere kaum mehr vom Eigenen unterscheiden lässt und sich die Frage öffnet: Welchem Leben geben wir wie viel Wert? |
Der Tod und das Leben sind untrennbar verbunden – doch warum fällt es uns so schwer, darüber zu sprechen? Und wenn wir es tun, wie tun wir es? Diesen Fragen geht Donya Speaks in ihrer Solo-Performance «Fête Finale» nach.
Im Vorfeld sprach die Künstlerin mit Menschen unterschiedlichen Alters – jede*r bringt eigene Erfahrungen und Perspektiven auf die Sterblichkeit mit. Aus diesen Stimmen entstehen Texte und Bewegungsqualitäten. Die Performance wird zur Feier: Das Publikum ist Gast und begibt sich gemeinsam mit Donya Speaks in einen Dialog über Sterblichkeit.
Zwischen sprudelnden Getränken und flackernden Lichterketten entstehen neue Begegnungen und intime Momente der Verbindung. In der Stille wird getanzt, bis sich Fleisch von Knochen zu lösen scheint. Gläser heben sich, Hände verschränken sich. Durch die Methode der Touch Isolation entstehen Stromkreise – und damit Klänge. Haraways Gedanke «Homo kommt von Humus» schwebt in der Luft. Geschichten und Körperzustände überlagern sich, bis die Grenzen zwischen Erzählungen und Existenzen verschwimmen.
Konzept/Performance: Donya Speaks
Musik: Leila Moon
Dramaturgie: Fredi Thiele
Stenografie und Licht: Julia Urech, Safia Hachemi
Kostüm: Nina Jaun
Produktion: Simon Fleury
Performance Mentoring: Stéphanie Lupo
Koproduktion: Dampfzentrale Bern
Partnerin: Tanzhaus Zürich
Unterstützer*innen:
Gefördert durch: Stadt Bern, Kanton Bern, Burgergemeinde Bern, Stiftung Annemarie Schindler, GVB Stiftung