Senyawa

Diese Vorstellung wurde abgesagt. Bereits erworbene Tickets werden via Seeticket zurückerstattet.

Senyawa ist ein Duo aus Java, Indonesien, welches sich in den letzten Jahren international zum Geheimtipp gemausert hat. Sie sind die Speerspitze einer indonesischen Experimental-Szene, die in der westlichen Welt erst seit kurzem wahrgenommen wird. Senyawa mischen traditionelles javanesisches Musikgut mit Punk-Attitüde und Avantgarde-Ästhetik. Ihr Sound wird dabei durch zwei Markenzeichen definiert: die Stimmakrobatik von Rully Shabara und die selbstgebauten Instrumente von Wukir Suryadi. Letztere sind meist aus Bambus und umfunktionierten Agrarwerkzeugen gefertigt und werden elektrisch verstärkt, die von Suryadi gezupften Saiten funktionieren teils als minimalistischer Taktgeber für Shabars Gesang. Im Sommer erschien ein gemeinsames Album mit Stephen O’Malley von Sunn O))).

Christopher Chaplin (+ visuals by Luma Launisch)

Den Namen Christopher Chaplin haben hierzulande wohl nur wenige Leute gekannt bis im April 2019 ein mehrseitiges Interview unter dem Titel «Der Schüchterne» in «Das Magazin» erschien. Er erzählt darin von seinem berühmten Vater, einem der wichtigsten Komiker und Regisseure aller Zeiten, und davon, dass er viel lieber über sein musikalisches Schaffen spricht als über seine Familie. Seit 2010 veröffentlicht Chaplin Musik, zumeist komplexe elektronische Stücke, die stellenweise sogar ins Rhythmische kippen können, die meiste Zeit aber an der Schnittstelle von Electronica und zeitgenössischer Komposition umherschwirren. Regelmässig spielt er in Kooperationen mit seinem musikalischen Ziehvater Hans-Joachim Roedelius (Cluster). Chaplin verbrachte seine Kindheit in Vevey und lebt seit über 40 Jahren in England.

Dis Fig

Felician Chen alias Dis Fig ist eine in Berlin lebende US-Amerikanerin mit chinesischen Wurzeln. Ihre Musik ist wild und unberechenbar und so ist ihre Bühnenpräsenz. Ihre Liveauftritte haben etwas rituelles, sind musikalische Fieberträume. Harsche elektronische Klänge treffen auf verzerrte Gesänge und vage Andeutungen an TripHop, Punk und Techno.«This ain’t just your run-of-the-mill wall of power electronics and angry screams. Dis Fig’s range is surprisingly undogmatic» (The Quietus)


Für diese Veranstaltung ist die Angabe von Kontaktdaten obligatorisch. Bitte registriert euch mit einem Mobiltelefon via https://app.corona-buck.ch
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Wir empfehlen dringend Schutzmasken & Swiss Covid-App für diese Veranstaltung. Masken sind am Eingang erhältlich.
Die Sicherheitsabstände können unterschritten werden. Teilnahme geschieht auf eigene Gefahr. Bitte vermeiden sie Körperkontakt ausserhalb der eigenen Gästegruppe.

Im Falle von bestätigen Corona-Fällen im Rahmen dieser Veranstaltung kann allen Besuchenden Quarantäne verordnet werden.

Fotocredits: Florian Kalotay, Vlatka Feugo.