Diese Vorstellung wurde abgesagt. Bis Ende Juni lässt die Dampfzentrale den Vorhang fallen. Weitere Informationen hier. Bereits erworbene Tickets werden via Starticket zurückerstattet.

Für ihr neues Album «Find The Sun» hat sich Angel Deradoorian sowohl vom Freigeist der deutschen Gruppe Can als auch von der Spiritualität von Pharoah Sanders und Alice Coltrane inspirieren lassen. Die Amerikanerin war Mitglied der Dirty Projectors, hatte Gastauftritte bei mehreren U2-Songs, spielt in der Band von Animal Collectives Avey Tare und unterhält ein Projekt zusammen mit Stephen O’Malley von Sunn O))). So breit gefächert wie ihre Vita ist ihre Musik hingegen nicht. Deradoorian steht für spiritistisch aufgeladene, hypnotische Popsongs mit warmer Gesangsstimme.

Eko Nori

Eko Nori ist das Soloprojekt von Catia Lanfranchi, bekannt als Sängerin und Komponistin der Zürcher Band Kush K. Sie mischt Synths, Orgeln und Stimme zu evokativen Schichten an wortlosen Stimmungen. Basierend auf ausgewählten Tunings benutzt sie Frequenzen als Trigger für Atem und Sinnesregungen in ihr sowie den Zuhörenden. Neben Stimme und Orgel benutzt sie deren eingebaute Groovebox, einen Sampler und Synthesizers. Mit ihrem Live-Sampling kreiert sie weniger klassische Songs, als vielmehr Soundscapes, die aus den analogen Quellen steigen und sich mit Pulsen und Impulsen verdichten und transformieren. Es sind psychedelische Texturen, die nicht nur mysteriös klingen, sondern auch in den Körper dringen und Emotionen provozieren.

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Fotos: Deradoorian: Sean Stout, Eko Nori: Tatjana Rüegsegger