Barbara Morgenstern zog es über Hamburg nach Berlin. Mit ihrem eigenwilligen Sound zwischen Electronic, Songwriting und Folk wurde sie schnell zur gefeierten Sensation. Ihre verwunschene Musik ist schön und radikal zugleich, traumwandlerisch und doch voller Groove. Spätestens wenn der Beat einsetzt, der auf ihrem aktuellen Album «Unschuld und Verwüstung» aber genauso oft auch wieder entspannt aussetzt und dem erquickenden Summen von Holzblasinstrumenten (im Konzert gespielt von Christian Biegai) Platz macht, glaubt man plötzlich auf einer abstrakten Future-R&B-Platte gelandet zu sein. Barbara Morgensterns neues Album erschien bei «Staatsakt» (Bonaparte, Isolation Berlin, Dagobert).