Am Anfang war das Licht. Aber davor? Davor war ja wahrscheinlich die formlose Dunkelheit. In «SUN-SET» versuchen Ezra Veldhuis, Bosse Provoost und Oshin Albrecht einen solchen kosmogonischen Moment, den fragilen Zeitpunkt, wo aus einem Nichts ein Etwas entsteht, herzustellen. Die Vorstellung beginnt als Ode ans Eigengrau, die Farbe, die man in kompletter Dunkelheit sieht. Von diesem vermeintlichen Nullpunkt aus erwecken weisses Rauschen, Musikfragmente, Reflexionen und Umrisse eine leise Ahnung einer neuen Welt, die für alle eine andere ist.

Dies ist die zweite gemeinsame Arbeit von Ezra Veldhuis und Bosse Provoost. Die Niederländerin Veldhuis ist bildende Künstlerin, Szenografin und Licht-Designerin, der Belgier Provoost ist Theatermacher und Regisseur. Gemeinsam kreieren sie Produktionen, in denen Licht, Ton und Theatermaschinerie als Protagonisten eingesetzt werden.

Einfach gesagt

«SUN-SET» beginnt ganz im Dunkeln. Langsam kommt ein wenig Licht und ganz sachte entsteht eine Welt. Die Stimmung eines Anfangs verbreitet sich.

Konzept Ezra Veldhuis und Bosse Provoost Kreation Oshin Albrecht, Ezra Veldhuis und Bosse Provoost Sound Design Benjamin Cools Dramaturgie Sébastien Hendrickx Produktion Toneelhuis und Kraagsteen Koproduktion Playground (Stuk & M Leuven)