Drei Essayisten lesen und das Publikum hat die Wahl. Die fünfte Ausgabe des Bund-Essaypreises stellte unter dem Titel «Ich bin dann mal im Cyberspace» die Frage nach Fluch und Segen des Internets: Ist das Netz tatsächlich das oft beschworene magische Wunderland oder eher eine verlockende, aber verhängnisvolle Versklavungsmaschine. Stumpft uns die virtuelle Welt ab, macht uns das Internet letztlich gar dumm? Oder erfüllt sich Schritt für Schritt die Vision einer weltumspannenden Netzkultur mit lauter aufgeklärten Individuen. 41 Beiträge aus der Schweiz und Deutschland sind eingegangen, darunter flammende Plädoyers, scharfsinnige Analysen, kühne Spekulationen und persönliche Erfahrungsberichte.Die Mitglieder der Jury, der die Literaturwissenschaftlerin Corina Caduff, der Schriftsteller Roland Heer und «Bund»-Chefredaktor Artur K. Vogel angehören, hat die drei Preisträgerinnen und Preisträger ausgewählt. Sie werden ihre Essays am 11. März in der Dampfzentrale vorlesen, das Publikum kann anschliessend per Urnenabstimmung über die Rangierungen entscheiden.Programm:Freuen Sie sich auf einen Abend im Geiste von Web 2.0, aber voller ganz realer Vergnügen:- Die Autorinnen und Autoren lesen ihre Essays- Die Moderation durch den Satiriker und Slam-Poeten Simon Chen- Die musikalische Umrahmung von I Salonisti, der charmantesten und vielseitigsten Boygroup unter den Berner Kammerorchestern..«Der Bund» und die Fondation Reinhardt & von Graffenried freuen sich, Sie am 11. März 2011 als Zuhörende und Stimmbürgerinnen und Stimmbürger begrüssen zu dürfen!